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Lumen

Lumen – die Definition der Lichtmessung

Schon im Jahr 1894 wurde der Begriff Lumen von André-Eugène Blondel als mögliche Definition zur Lichtmessung verwendet, der zwei Jahre später auf dem Internationalen Genfer Elektrikerkongress offiziell übernommen wurde.

Lumen und die Helligkeit der Lampe

Als international standardisierte Maßeinheit wird die Abkürzung lm verwendet. Anhand dieser Definition kann man auf die Helligkeit einer Lampe Rückschlüsse ziehen. Dabei gibt der Lichtstrom an, wie intensiv das Licht der Lichtquelle nach allen Seiten hin abstrahlt. Der Lichtstrom selbst unterliegt in seiner Lichtmenge einer bestimmten Zeiteinheit (300.000 km/Sekunde), die auch als Lichtgeschwindigkeit bekannt ist. Mit dieser Einheit wird die Lichtleistung einer Lampe angegeben und in Bezug auf ihre Helligkeit rasch abgeschätzt. Je höher die Werte angegeben sind, umso stärker kann die Lampe ihr Licht pro Zeiteinheit abgeben.

Lux oder Lumen? Erklärung des Unterschieds

Es ist zu beachten, dass der Lumenwert nicht der Einheit Lux gleicht, welche sich auf die Beleuchtungsstärke bezieht. Lux ist somit die Maßeinheit der von ihr abgeleitete SI-Einheit und bezieht sich auf die photometrische Beleuchtungsstärke einer Fläche. Die Lumenangabe muss nach EG-Verordnung 244/2009 auf jeder Lampenpackung klar erkennbar sein. Die Wattanzahl zeigt die elektrische Leistungsaufnahme, welche beim Einschalten der Leuchte verbraucht wird. Es gilt, je niedriger die Wattanzahl lautet, desto geringer die Leistungsaufnahme bei gleichzeitig höherer wirtschaftlicher Leistung der Leuchte. Wie viel Lumen einem Watt entspricht, lässt sich anhand des Lichtstroms in Kombination mit dem Leistungswert ermitteln. Die physikalische Größe ergibt die eigentliche Lichtausbeute. Gemessen wird die Lichtausbeute durch die Faktoren Lumen / Watt, wodurch angezeigt wird, wie viel Energie tatsächlich sich in Licht umgewandeln lässt. Eine effiziente Lichtquelle besitzt also eine höher eingestufte Angabe.

Lampe oder Leuchte? Die korrekte Bezeichnung eines Leuchtkörpers

Eigentlich ist die korrekte Bezeichnung für Lampe das Wort Leuchte. Umgangsprachlich können aber beide Begriffe verwendet werden.

Leuchtmittel und deren Eigenschaften

Leuchtmittel erzeugen verschiedene Lichtstärken und Watt (W). Unterschieden werden in LED Lampen, Glühlampen und Energiesparlampen. Trotz niedriger Angabe in W kann bei einem gleichzeitig hohen lm-Wert die Lichtausbeute intensiver ausfallen.

Glühbirne vs. LED | Watt vs.LM

Die Helligkeit von Lampen lässt sich auch anhand des Lumenwertes leicht ermitteln. Früher bezog man sich bei Glühbirnen Leistungsaufnahme in Watt. War die Watt-Anzahl hoch, konnte man davon ausgehen, dass die Glühbirne eine helle Lichtquelle ergab. Bei einer LED Leuchte steht dagegen der Wert lm im Vordergrund. Zum Beispiel ergeben bei einer Leuchtstofflampe mit einer Stärke von 40 W circa 3.000 Lumen. Dagegen würde eine Glühbirne von 40 W gerade mal einen Lumenwert von 710 lm als Licht erzielen. Bezogen auf eine kostengünstige Nutzung des Lichtstroms, haben sich LED Leuchten mittlerweile durchgesetzt. Diese bietet ein optimales Licht bei flachem Stromverbrauch. Eine LED Lampe mit einer Leistung von 40 W erzielt einen Lumenwert von 500, was ausreicht, um einen kleinen Raum angenehm zu beleuchten. Sehr hochwertige LED Lampen können also bei gleichem W-Wert eine höhere Konzentration an Lichtstrom liefern als herkömmliche Glühlampen und trotzdem sehr hell scheinen. Heutzutage werden kaum noch Glühlampen eingesetzt.

Wie hell sollte eine Leuchte sein?

Die Helligkeit definiert sich an die Bedürfnisse des Bewohners bzw. des Nutzens für einen Raum. Arbeits- und Hobbyräume sowie der Küchenbereich benötigt eine intensivere Lichtquelle als ein Schlaf- oder Wohnzimmer. Zudem möchte man es an verschiedenen Orten unterschiedlich hell haben. Das flache Design moderner Lampen erlaubt dabei oft nicht die gerundete Form der Glühbirne. Mit LED Leuchtmitteln, welche die flache Gestaltung der Lampen berücksichtigen, lassen sich exakt die gewünschten Ergebnisse an Lichtstreuung für einen Arbeits- oder Lesebereich umsetzen.

Der LUX-Wert für eine angenehme Atmosphäre

Für eine angenehm empfundene Lichtquelle spielt auch die Definition Lux eine Rolle, welche in einem Wohnzimmer etwa zwischen 150 und 300 Lux betragen sollte. Für größere Lampen finden sich Retro orientierte Glühlampen, die im Innern mit LED Leuchtmitteln ausgestattet sind. Auch diese können je nach W Stärke hell oder sanft wirken. Für eine ausgewogene Beleuchtung ist die Quadratangabe zur Ermittlung des richtigen LED Leuchtmittel zu berücksichtigen. Dabei kann die Einheit lm und der Wert LUX als Richtwert mit eingebunden werden. Pro Quadratmeter sollten in Küche und Bad etwa zwischen 200 - 300 lm zum Einsatz kommen, im Wohnbereich je nach gewünschter Helligkeit zwischen 120 und 150 lm. Ein großer Raum (z. B. 25 - 30 qm), der dementsprechend ausgeleuchtet werden soll, benötigt eine gezielte Beleuchtung und bedarf verschiedener LED Lampen die insgesamt einen Lichtstrom mit einem Lumenwert von möglichst 4000 ergeben. Dieser kann durchaus mit mehreren als Steh-, Hänge- oder Tischlampen umgesetzt werden. Der Lumenwert lässt sich nämlich leicht in Form der Addition zusammenfassen. Mit den jeweiligen lm-Werten, welche zu jeder Glühlampe angegeben sind, können dadurch auch Leuchten mit mehreren Fassungen ideal bestückt werden.

Austausch der Glühlampe durch LED – so gelingt der Wechsel

Je nach Fassung (GU10, E14 oder E27) kann eine herkömmliche Glühlampe mit einem LED Leuchtmittel ausgetauscht werden, welches der zuvor genutzten Glühbirne in Form und Optik gleicht oder eine flache moderne Gestaltung besitzt. Das Design der gewählten LED Glühlampe sollte dabei harmonisch mit der Halterung der Leuchte agieren. Mit modernen Leuchten lässt sich viel Energie sparen und zugleich in jedem Raum mit der gewünschten Lichtfarbe eine besondere Stimmung erbringen.

Kelvin Lichtfarbenmanagement – welche Lichtfarbe benötige ich?

Die Farbvarianten werden mit dem Wert Kelvin gemessen, der aussagt, inwieweit es sich um ein helles oder kaltes Lichtergebnis handelt. Gewerbebereiche benötigen eher Leuchten mit kalter Lichtstreuung, im eigenen Heim überwiegt das Bedürfnis nach warmen Lichtquellen. LED Leuchten bieten den Vorteil, dass sie keine enorme Hitze ausstrahlen wie herkömmliche Glühlampen. Im Energiebereich besitzen LED Lampen einen äußerst niedrigen Verbrauch als Angabe, erzielen aber durch die Kombination von Kelvin und Lumen das beste Lichtergebnis.

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